Infos für Besucher der Intensivstation:
Ebenso wie Patienten im Normalpflegebereich können auch Patienten in der Intensivstation besucht werden. Dies ist sogar sehr erwünscht.
Allerdings müssen die Besucher aufgrund der speziellen Gegebenheiten einer Intensivstation bestimmte Regeln beachten: So sollten die Besuche nur den nächsten Angehörigen oder den sehr wichtigen Bezugspersonen vorbehalten bleiben. Beim Betreten der Station (nur nach Einlass - Klingel!) müssen die Hände desinfiziert und gegebenenfalls auf Anweisung des zuständigen Personals auch ein Schutzkittel angelegt werden. Das Hauptziel des Besuchs sollte weniger das Gespräch mit dem Patienten als vielmehr die Anwesenheit, die Nähe des Angehörigen, der Bezugsperson zum Patienten sein.
Es gelten besondere Besuchszeiten: Die Patienten können vormittags in der Zeit von 10 bis 11 Uhr und nachmittags zwischen 16 und 19 Uhr sowie nach Absprache besucht werden. Trotz Einhalten dieser Zeiten muss der Besucher aber auch darauf eingestellt sein, das er je nach Patientensituation (auch des Patientennachbarn – 2-Bettzimmer) im Einzelfall auch einmal längere Wartezeiten in Kauf zu nehmen hat.
Hilfestellung für Angehörige:
Die durch eine lebensbedrohliche Erkrankung ausgelöste, im Einzelfall möglicherweise sogar äußerst schwierige familiäre Gesamtsituation lässt sich manchmal ohne wirksame Hilfe von außen kaum bewältigen. Hier bieten sowohl die Krankenhausseelsorge wie auch der Sozialdiakonische Dienst des Krankenhauses ihre Unterstützung an. Der Kontakt zu diesen Einrichtungen wird von den Mitarbeitern im Intensivpflegebereich bereitwilligst vermittelt.