Seit 2009 nimmt die DIAKO teil an der

"AKTION Saubere Hände"

Die "AKTION Saubere Hände" ist eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Sie wurde am 1. Januar 2008, mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit, vom Nationalen Referenzzentrum für die Surveillance Nosokomialer Infektionen (NRZ), dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) sowie der Gesellschaft für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (GQMG) ins Leben gerufen. Die Kampagne basiert auf der 2005 gestarteten WHO Kampagne "Clean Care is Safer Care".


Experten sind sich darüber einig, dass die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung der Übertragung von Infektionserregern die sorgfältige Händedesinfektion ist“, betont Martin Dethlefsen. Viele Untersuchungen hätten gezeigt, dass durch die Verbesserung der Händedesinfektion das Auftreten von Krankenhausinfektionen reduziert  werden könne, so Dethlefsen: „Ich habe mir zum Ziel gesetzt, die Händedesinfektion als einen Schwerpunkt für mehr Qualität und Sicherheit in der Patientenversorgung im Diakonissenkrankenhaus zu etablieren.“

Die Aktivitäten sind seit kurzem auch für alle Besucher des Krankenhauses sichtbar: Spender zur Händedesinfektion befinden sich jetzt auch in den Eingangsbereichen des Diakonissenkrankenhauses. Patienten und Besucher können an den Automaten nun in Sekundenschnelle ihre Hände desinfizieren. Eine effektive Methode, um die Verbreitung von Viren und Bakterien einzudämmen: Denn bis zu 80 Prozent aller Infektionskrankheiten werden über die Hände übertragen.

Wie gut diese Barriereform von Besuchern und Mitarbeitern gleichermaßen angenommen wird lässt sich anhand der durchgeführten Händedesinfektionen ersehen. Haben in den ersten Monaten durchschnittlich 1000 Händedesinfektionen pro Spender in einer Woche stattgefunden, schnellte die Anzahl in Zeiten der EHEC-Krise auf bis zu 4000 Händedesinfektionen pro Spender.