Kardiologie, Angiologie und Nephrologie

Die Abteilung Kardiologie und Angiologie für Herz- und Gefäßkrankheiten ist in der Klinik für innere Medizin (Medizinischen Klinik) integriert. Zu unseren Schwerpunkten gehört außerdem die Nephrologie für die Nierenkrankheiten. Die Medizinische Klinik verfügt über 102 Krankenhausbetten auf vier Stationen und 10 Betten auf der internistischen Intensivstation. Hinzu kommen 3 palliativmedizinische Betten und 11 Betten auf der Dialysestation.

 

Neben der stationären Behandlung werden ambulante Untersuchungen und Behandlungen für Kassenpatienten auf Überweisung der Fachärzte (Schwerpunktärzte) und für Privatpatienten angeboten. Neben einer fachärztlichen und pflegerischen Hilfe und Betreuung finden individuelle Beratungen und Schulungen über vorbeugende Maßnahmen und gesunde Ernährung statt.

 

Erfahrene Kardiologen, ein auf dem letzten Stand der Technik befindliches Herzkatheterlabor, eine modern ausgestattete Intensivstation und die Rhythmusüberwachungsanlage (Telemetrie) auf einer kardiologischen Station ermöglichen eine optimale Diagnose, Behandlung und Überwachung verschiedenster Herzerkrankungen. So werden zum Beispiel bei drohendem Herzinfarkt zügig und sicher Ballonerweiterungen verschlossener oder verengter Herzkranzgefäße mit Einsetzen feinster Gefäßstützen (Stents) durchgeführt.

 

Die Behandlungsschwerpunkte sind:

  • Behandlung mit Stents (Gefäßprothesen) der Herzkranz-, Hals und Nierengefäße
  • Einsetzen von Herzschrittmachern

 

Weitere Einrichtungen/Abteilungen

Weitere Abteilungen der Medizinischen Klinik: Nephrologie mit 11 Dialysebetten; neben Hämodialysen werden auch Peritonealdialysen, Plasmapheresen und LDL-Apheresen ( H. E. L. P.) durchgeführt. Die Gastroenterologie wird seit 2006 am Nachbarkrankenhaus, St.-Franziskus-Hospital, kooperativ geführt.

 

Forschung und Lehre

  • Teilnahme an multizentrischen Studien
  • Wissenschaftliche Schwerpunkte des Chefarztes: Katheter- und Stent-Behandlung der Herzkranzgefäßerkrankung, Herzerkrankungen durch chronische Bronchien- und Lungenkrankheiten (Cor pulmonale).
  • Teilnahme an Vorlesungen für Medizinstudenten der Schleswig-Holsteinischen Universität, Campus Kiel
  • Ausbildung von Studenten im praktischen Jahr und in der Famulatur
  • wissenschaftliche Betreuung von Doktoranden.

 

Klinik-Kooperationen

Kompetenzzentrum „Herz- und Kreislauferkrankungen“ mit den kardiologischen
Praxen und der Asklepios-Klinik Westerland/Sylt, der Abteilung für Gefäßchirurgie, dem Institut für Radiologie und der Klinik für Plastische Chirurgie. Kompetenzzentrum „Schlaganfall“ mit der Klinik für Neurologie, der Klinik für Neurochirugie, dem Institut für Radiologie, der Abteilung für Gefäßchirurgie und der Geriatrischen Abteilung des St.-Franziskus-Hospitals Flensburg.

 

Spezialbehandlungen, Methoden und Techniken

  • Alle Ultraschallverfahren von Herz und Gefäßen, einschließlich Ultraschalluntersuchung des Herzens mit Belastung (Stressechokardiografie) zur Erkennung von Herzmuskeldurchblutungsstörungen
  • Spezielle Rhythmussuntersuchungen
  • alle Untersuchungsverfahren bei Gefäßleiden einschl. Kapillarmikroskopie, Linksherzkatheter und Behandlung mit Stents (Gefäßprothesen) der Herzkranz-, der Hals- und der Nierengefäße,
  • Einsetzen von Herzschrittmachern und Elektroschockgeräten, sog. „Defi“.
  • Ein Mehrzeilen-Computertomografie-Gerät (64-Zeilen-Multislice-CT) wird in Kooperation mit der Röntgenabteilung zur Gefäßdarstellung aller Körperregionen, so auch zur Darstellung der Herzkranzgefäße (Koronarangiografie ohne Verwendung von Herzkathetern) für besondere Indikation genutzt.

 

Diagnoseverfahren

  • Alle Ultraschallverfahren von Herz und Gefäßen, Stressechokardiografie, Transösophageale Echokardiografie („Schluck-Echo“), Langzeit-EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung, Lungenfunktionsprüfung, Rechtsherzkatheter, Linksherzkatheter, Herzrhythmusuntersuchungen (Elektrophysiologische Untersuchungen), Schrittmacher und “Defi”- Kontrollen.
  • Untersuchungsverfahren bei Durchblutungsstörungen von Gliedmaßen.

 

Diagnosegeräte

  • Ultraschallgerät: Echokardiograph der Fa. GE, Jahrgang 2005,
  • Langzeit- EKG-Gerät: Pathfinder IV der Fa. Reynolds, Jahrgang 2000,
  • Intensivüberwachungssystem sowie Telemetrie (8 Plätze): Fa. Siemens, Jahrgang 2004,
  • Linksherzkatheter-Messplatz: Integris 5000 der Fa. Philips, Jahrgang 1998 (Röntgenröhre: Jahrgang 2004),
  • EKG-Geräte der Fa. Schiller.
  • Bodyplethysmograph Fa. Jäger, Jahrgang 2000.

 

Besondere Service-Leistungen

  • Diätberatung
  • Hypertonieschulung
  • Seelsorge
  • sozialmedizinische und psychologische Betreuung
  • Servicecenter
  • Besucher-Caféteria

 

Allgemeine Info

  • Katheterlabor
  • Herzkatheterplätze: 2
  • Bettenanzahl: 116
  • Schrittmacher-OP
  • Internistische Intensivstation
  • 24 Std. Notfallambulanz
  • 24 Std. Katheterrufbereitschaft
  • Privatpatienten
  • Kassenambulanz
  • Unterbringung von Angehörigen


Zimmerausstattung
Ein-, Zwei- und Dreibettzimmer mit Radio, Telefon, TV, Nasszelle und WC, teils mit Dusche.



*Die Kardiologie und die Angiologie sind in der Klinik für Innere Medizin integriert. Die Bettenanzahl der gesamten Medizinischen Klinik ist angegeben; die der Kardiologie ist nach Bedarf variabel und daher nur annähernd ermittelbar. Gleiches gilt für die fachbezogenen Personalstellen, die ebenfalls nur annähernd angegeben sind.
** Zentrallabor

 

 

 

Behandlungsangebot in der Nephrologie

Das Behandlungsangebot in den einzelnen Bereichen der Medizinischen Klinik reicht von der konservativen (z. B. medikamentösen) bis zu den so genannten interventionellen Eingriffen (Operationen ohne Narkose oder Schnittführung). Beispielhaft werden hier einige dieser Behandlungsverfahren angeführt:

 

  • Dialyseverfahren
  • Hämodialyse, Hämofiltration, Haemoperfusion, Plasmaseparation
  • Behandlung und Nachsorge nach Nierentransplantation

 

 

Psychosoziale Begleitung (PSB) für Nierenkranke

 

Seit 1999 läuft in der Klinikdialyse Flensburg ein Pilotprojekt zur psychosozialen Begleitung chronisch Nierenkranker, finanziert durch das Flensburger Arbeitsamt und Drittmittel. Zunehmend unlösbare Fragen bei der seelischen Verarbeitung der komplexen Probleme unserer Dialysepatienten waren der Hintergrund. Unsere Initiative entstand unabhängig, aber parallel zum gleichnamigen Projekt PSB Niere der Dialysenpatienten Deutschlands e.V. (DD e.V.), Mainz, mit dem wir gemeinsam eine wissenschaftlich fundierte Fragebogenaktion durchführten.

 

Zielgruppe für die psychosoziale Begleitung sind:

  • Dialysepatienten,
  • Nierentransplantierte,
  • Prä-Dialysepatienten,
  • Partner u. Angehörige.

 

Die PBS bietet Hilfestellung über die rein medizinische Behandlung hinaus. Sie unterstützt dabei, eigene Hilfsquellen bei der Krankheitsbewältigung zu mobilisieren. Sie unterstützt im Kontakt mit Krankenkassen, Behörden, Versicherungen. Sie hilft bei drohender Arbeits- und Berufsunfähigkeit, bei Rentenanliegen, bei der Beantragung von Kur- oder Rehabilitationsmaßnahmen und wenn häusliche Versorgung oder Pflege notwendig ist.

 

 




Medizinische Klinik
Chefarzt Prof. Dr. med. Abderrahman Machraoui
Telefon: 0461 - 812-1301
Telefax: 0461 - 812-1304
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