Die Medizinische Klinik ist die größte Abteilung des Diakonissenkrankenhauses und behandelt Patienten mit Krankheiten der inneren Organe. Die Klinik verfügt über modernste Verfahren zur Diagnostik, Behandlung und Nachsorge. Das ambulante und stationäre Angebot reicht von der konservativen (zum Beispiel medikamentösen) Behandlung bis zu den so genannten interventionellen Eingriffen, d.h. minimal-invasiven Operationen ohne Narkose oder Schnitt. Die Schwerpunkte der Medizinischen Klinik sind Kardiologie (für Herzkrankheiten), Angiologie (für Gefäßleiden) und Nephrologie (für Nierenerkrankungen).
Eine Zentrale Notfallaufnahme, ein umfassender Funktionsbereich zur Erkennung internistischer Erkrankungen, optimal eingerichtete Herzkatheterlabors, eine modern ausgestattete Intensivstation und Systeme zur Herzrhythmusüberwachung auf einer kardiologischen Station ermöglichen eine sichere Patientenbetreuung, präzise Diagnosen und adäquate Behandlungen. So wendet das Team um Chefarzt Prof. Dr. Abderrahman Machraoui bei einem drohenden Herzinfarkt zügig und professionell Ballonerweiterungen verengter Herzkranzgefäße mit Hilfe feinster Gefäßstützen (Stents) an. Zur Behandlung von Rhythmusstörungen setzen die Kardiologen der Medizinischen Klinik Herzschrittmacher und automatisch arbeitende Elektroschockgeräte (sog. Defi´s) ein. Die Diagnostik und Behandlung anderer Gefäßerkrankungen mit Durchblutungsstörungen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Radiologen und Gefäßchirurgen der DIAKO.
In der Nephrologie erfolgt die Abklärung entzündlicher Nierenerkrankungen mit speziellem Ultraschallverfahren, ggf. mittels Nierenbiopsie. Abklärung und Behandlung von Bluthochdruck ist ein weiterer Schwerpunkt. Die Behandlung verengter Nierenarterien erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Interventionelle Radiologie. In der DIAKO werden alle Dialyseverfahren, einschließlich der Bauchfelldialyse bei Nierenversagen sowie die Apherese bei Fettstoffwechselerkrankung durchgeführt. Über die medizinische Behandlung hinaus wird im Rahmen eines Pilotprojektes Dialysepatienten und Patienten nach einer Nierentransplantation sowie deren Angehörigen eine psychosoziale Begleitung angeboten.Neben der stationären Versorgung besteht die Möglichkeit der ambulanten Behandlung, Vor- und Nachsorge in den Sprechstunden für Nierenkranke einschließlich der Nierentransplantierten, für Patienten mit Herzschrittmachern und Defibrillatoren (ICD, Defi) sowie in der Sprechstunde für Privatpatienten (bei Prof. Machraoui) bei inneren Krankheiten, insbesondere bei Herz-, Kreislauf- und Gefäßleiden. Außerdem finden individuelle Beratungen und Schulungen über vorbeugende Gesundheitsmaßnahmen und gesunde Ernährung statt.
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