Was passiert nach der Untersuchung?
Im Anschluss an die Untersuchung werden die Bilder nachverarbeitet. Durch die moderne Technik kann die untersuchte Körperregion praktisch aus jedem Blickwinkel nachberechnet werden. Eine Untersuchung kann aus mehr als 1000 einzelnen Bildern bestehen, die der Röntgenarzt (Radiologe) begutachtet. Der Befund wird sofort am Untersuchungstag diktiert.
Kontrastmittel - muss das sein?
Bei Untersuchungen des Skeletts und des Gehirns ist oft keine Kontrastmittelgabe erforderlich. Werden Bauch oder Becken untersucht, muss der Patient meistens innerhalb von zwei Stunden langsam eine Flüssigkeit (Wasser oder ein Gemisch aus Wasser mit wenig Kontrastmittel) trinken.
Dadurch ist der Darm besser abgrenzbar. Zur genaueren Beurteilung des Dickdarms wird manchmal zusätzlich etwas Flüssigkeit durch einen weichen Schlauch über den Enddarm verabreicht.
Getrunkenes Kontrastmittel färbt nur den Darm an. Zur Untersuchung von Blutgefäßen, des Brust- und Bauchraums wird zusätzlich ein Kontrastmittel über eine kleine Plastikkanüle in die Armvene gespritzt. Sie können für eine kurze Zeit ein intensives Wärmegefühl, das sich durch den Körper ausbreitet spüren.
Schadet mir das Kontrastmittel?
Ernste Nebenwirkungen durch das Kontrastmittel sind extrem selten. Grundsätzlich können Nebenwirkungen bis zu schweren Kontrastmittelreaktionen auftreten. Übelkeit und Erbrechen sind Symptome einer Unverträglichkeitsreaktion. Allergische Reaktionen können zu Hautausschlag und Juckreiz führen. Seltene und schwerere allergische Symptome sind Atemnot und Kreislaufreaktionen. Neigen Sie zu einer Schilddrüsenüberfunktion, kann durch den vergleichsweise hohen Jodgehalt im Kontrastmittel eine Schilddrüsenüberfunktion mit Symptomen ausgelöst werden. Bei einer bekannten Nierenfunktionseinschränkung kann es zu weiteren Verschlechterung der Nierenfunktion kommen.
Getrunkenes Kontrastmittel hat eine gewisse abführende Wirkung.
Schadet mir die Röntgenstrahlung?
Bei der CT ist die Strahlenbelastung höher als bei einem einfachen Röntgenbild. Verglichen mit einem Röntgenbild hat die CT aber eine sehr viel höhere Aussagekraft. Gemäß der Röntgenverordnung ist das Personal dazu verpflichtet, die Strahlenbelastung bei einer guten Bildqualität möglichst gering zu halten. Dies geschieht durch eine sorgfältige Planung und Vorbereitung und durch moderne Gerätetechnik.
Wann darf eine Computertomographie nicht durchgeführt werden?
Bei einer bekannten Kontrastmittelallergie, einer Schilddrüsenüberfunktion oder einer eingeschränkten Nierenfunktion ist eine Kontrastmittelgabe nur nach entsprechender Vorbehandlung, z.B. nach Gabe von antiallergischen Medikamenten möglich. Eventuell muss auf eine Kontrastmittelgabe verzichtet oder auf eine andere Untersuchungsmethode ausgewichen werden.
Wenn Sie unter einer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden und mit einem Medikament behandelt werden, das den Wirkstoff Metformin enthält, sollten Sie dieses in den zwei Tagen vor der Untersuchung nicht einnehmen.
Schwangere dürfen nur in absoluten Ausnahmefällen in der CT untersucht werden.
Was kann ich als Patient tun?
Wenn es Aufnahmen von früheren Untersuchungen gibt, die nicht in der DIAKO angefertigt wurden, bringen Sie diese bitte zur Untersuchung mit. Wichtig sind auch aktuelle Blutwerte der Nierenfunktion (Kreatinin) und der Schilddrüsenwert (TSH). Nach der Untersuchung kann das Kontrastmittel besonders gut aus dem Körper ausgeschwemmt werden, wenn Sie ausreichend trinken.
Anmeldung:
Radiologie
Fax: (0461) 812-1803
Tel.: (0461) 812-1831
Medizinischer Klinikverbund Flensburg
Institut für Diagnostische u. Interventionelle Radiologie / Neuroradiologie
(Chefarzt: Prof. Dr. med. S. Müller-Hülsbeck)
Ev.-Luth. Diakonissenanstalt zu Flensburg
Zentrum für Gesundheit und Diakonie
Knuthstr. 1, 24939 Flensburg