Medizinisches Glossar

A    B    C    D    E    F    G    H    I    K    L    M    N    O    P    R    S    T    U    V    X    Z    

A

ABDOMEN:

(Bauch)

 

ADRENALIN:

Hormon, das wie das Noradrenalin unterschiedliche Effekte an verschiedenen Organsystemen auslöst, z.B. Blutdruck, Herzfrequenz, Stoffwechselbeeinflussung…

 

ALLERGIEN:

unerwünscht heftige Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte normalerweise harmlose Umweltstoffe

 

AORTENINSUFFIZIENS:

Undichtigkeit der Aortenklappe. Das Blut fließt gegen die Blutstromrichtung von der Hauptschlagader durch die kranke Aortenklappe in die linke Herzkammer zurück. Die linke Herzkammer leidet dann unter zu hohem Blutvolumen, wenn die Klappenundichtigkeit ausgeprägt ist. Die Ursache kann ein rheumatisches Fieber durch Streptokokkeninfekt in der Kindheit, eine sonstige Klappenentzündung, eine starke Erweiterung der Hauptschlagader oder – selten - angeboren sein.

 

AORTENSTENOSE:

Verengung der Herzklappe zwischen linker Herzkammer und Hauptschlagader (Aortenklappe). Die linke Herzkammer leidet unter zu hohem Druck, weil sie gegen ein Hindernis pumpen muss. Die Ursache kann eine frühere Klappenentzündung, ein Alterungsprozess mit Klappenverkalkung oder angeboren sein (Aortenklappen, die anlagebedingt nur aus zwei Taschen anstatt drei bestehen). Bluthochdruck scheint die Entwicklung der Klappenverengung zu fördern.

 

ALPHABLOCKER:

Arzneistoffe, die die Wirkung von Adrenalin und Noradrenalin aufheben – werden vor allem zur Senkung erhöhten Blutdrucks verwendet

 

AMPUTATION:

Abtrennung eines Körperteils als chirurgischen Eingriff oder bedingt durch einen Unfall

 

ANAPHYLAKTISCHER SCHOCK:

seltene aber lebensbedrohliche allergische Reaktion, die zu einem Versagen des Herz-Kreislauf-Systems führt

 

ANÄSTHESIE:

Ausschaltung der Schmerzempfindung, Narkose

 

ANEURISMA:

Aufweitung von arteriellen Blutgefäßen

 

ANGIOGRAPHIE:

Darstellung der Blutgefäße durch Röntgenkontrastmittel mit Hilfe eines dünnen Katheters, der in das Blutgefäß eingeführt wird

 

ANGIOLOGIE:

Wissenschaftsgebiet, das sich mit den Blutgefäßen und deren Erkrankungen beschäftigt

 

ANTIBIOTIKA:

Medikamente zur Bekämpfung von Entzündungen, die durch Bakterien verursacht werden. Man unterscheidet dabei: bakteriostatisch, bakterizid und bakteriolytisch.

 

ANTIGENE:

Stoffe, die die Bildung von Antikörpern anregen – wichtiger Bestandteil des Immunsystems

 

ANTIINFEKTIVA:

anderer Begriff für Antibiotika

 

ANTIMYKOTIKA:

Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (Mykosen)

 

ANTINEOPLASTISCH:     

antineoplastische Chemotherapie wird zur Krebsbehandlung eingesetzt

 

APHASIE:

Sprachstörung meist im Rahmen eines Schlaganfalls

 

ARTERIE:

Blutgefäß, welches Blut vom Herzen wegführt und die Zellen über die Lunge mit Sauerstoff versorgt. Die Gefäßwände von Arterien sind dicker (muskelreicher) und haben eine deutlich ausgeprägtere Schichtung als die der Venen.

 

ARTERIOSKLEROSE:

Kalkablagerungen in den Arterien

 

ARTHROSE:

degenerative, nicht akut entzündliche Erkrankung eines Gelenks als chronisches Leiden

 

ARTHROSKOPIE:

Spiegelung zur Untersuchung und Behandlung non Kniegelenksschäden

 

ASTHMA:

anfallsweise auftretende Atemnot

 

ATHEREKTOMIE:

Behandlung von nicht verkalkten Gefäßverengungen durch ein rotierendes Messer, welches in einem kleinen Gehäuse untergebracht ist. Die “Fettpolster” werden abgetragen und in ein Kämmerchen gesammelt.

 

ATROPHIE:

Gewebsschwund – Größenabnahme von Zellen oder Verringerung deren Zahl

tritt auf in Folge von Mangelernährung, Stoffwechselstörungen, einer Störung der Blutversorgung, einer infektiösen, physikalischen oder chemischen Schädigung oder einer Störung der Blutversorgung.

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B

BAKTERIEN:

Bezeichnung für mikroskopisch kleine meist einzellige Organismen. Bakterien werden in viele Unterarten unterteilt, von denen einige nützlich sind, z.B. im Darm bei der Verdauung, während andere Krankheiten übertragen können.

 

BALLONDILATATION

(siehe PCI)

 

BANDSCHEIBENVORFALL:

Druck von Anteilen der krankhaft veränderten Bandscheibe auf die Nerven des Rückenmarks, gefolgt von Rücken- oder Beinschmerzen und Bewegungsstörungen

 

BETABLOCKER:

Arzneimittel, das die Wirkung von Stresshormonen wie Adrenalin und Noradrenalin hemmt – führen zu einer Senkung der Pulsfrequenz und des Blutdrucks und zu einer geringeren Erregbarkeit des Herzens

 

BIOPSIE:

Entnahme einer Gewebeprobe zur mikroskopischen Untersuchung

 

BLUT / BLUTKREISLAUF / BLUTDRUCK:

Blut dient dazu Sauerstoff aus den Lungen zu den Zellen und Kohlendioxid in die entgegen gesetzte Richtung zu transportieren. Außerdem transportiert das Blut aus der Nahrung gewonnene Nährstoffe wie Lipide oder Proteine und Abfallprodukte wie Harnstoff oder Harnsäure. Das Blut  verteilt auch Botenstoffe wie z.B. Hormone und Zellen der Körperabwehr. Der Blutkreislauf sichert das Überleben des Organismus, indem er den Stoffwechsel jeder einzelnen Körperzelle versorgt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Blutdruck

systolisch, diastolisch…

 

BORRELIOSE:

Infektionskrankheit, die durch die Gruppe der Borrelia-Bakterien über Zecken oder Läuse verbreitet wird

 

BRONCHIEN:

Luftwege in der Lunge

 

BRONCHITIS:

Entzündung der Bronchien

 

BULBUS:

Augapfel

 

BYPASSOPERATION:

Aorto-koronare Bypassoperation. Anlegen von Umgehungsgefäßen durch einen chirurgischen Eingriff mit Hilfe der Herz-Lungen-Maschine zur Behandlung der Herzkranzgefäßerkrankung, vor allem, wenn mehrere Herzkranzgefäße befallen sind. Als Umgehungsgefäße werden die eigenen Beinvenen und/oder eine Brustwandschlagader benutzt. Die Operation kann auch in bestimmten Fällen ohne Einsatz der Herz-Lungen-Maschine durchgeführt werden.

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C

CHEMOTHERAPIE:

Medikamentengabe zur Unterdrückung ungeordneten Zellwachstums

 

CHIRURGIE:

Lehre von der operativen Behandlung krankhafter Störungen und Veränderungen im Organismus

 

CHOLERA:

“Gallenbrechdurchfall“ – schwere Infektionskrankheit, die Durchfall und Erbrechen verursacht. Hauptsächlich in Ländern mit mangelnder Hygiene verbreitet.

 

COMPUTERTOMOGRAPHIE (CT):

Röntgenuntersuchungstechnik, bei der aus den von einem Computer aufbereiteten Messergebnissen ein Dichteverteilungsgrad der untersuchten Schichten rekonstruiert wird.

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D

DEGENERATION:

Abbau oder Funktionsverlust auf Grund von chronischen Schädigungsfaktoren, Verschleiß oder unzureichendem Gebrauch

 

DEPRESSION:

psychische Krankheit mit gedrückter Stimmung, gehemmtem Antrieb und/oder Interesselosigkeit als Hauptsymptomen

 

DEKUBITUS:

Hautwunde durch Wundliegen

 

DIABETES MELLITUS:

Zuckerkrankheit – verminderte Insulinproduktion im Körper führt zu erhöhtem Blutzuckerspiegel

 

DIAGNOSTIK:

Untersuchungen zum Erkennen von Krankheiten

 

DIALYSE:

Blutwäsche bei Verlust der Nierenleistung mittels einer künstlichen Niere

 

DIARRHOE:

Durchfall

 

DIPHTHERIE:

Infektionskrankheit der oberen Atemwege - Die Häufigkeit dieser Erkrankung ist heutzutage auf Grund von Impfungen stark zurückgegangen.

 

DOPPLER:

Ultraschall-Doppleruntersuchung. Es handelt sich um die Untersuchung der Blutströmungsrichtung und -Geschwindigkeit durch das Dopplerverfahren. Hals- und Beingefäße, Herzklappen, Herzscheidewände, die großen Körperarterien, Nierengefäße, Beinvenen usw. können mit diesem Verfahren untersucht werden.

 

DRAINAGE:

Ableitungssystem z.B. von Wundsekret bei Operationswunden

 

DYSPHAGIE:

Schluckstörung

 

DYSPNOE:

Atemnot

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E

ECHOKARDIOGRAPHIE:

Auch Ultraschallkardiographie genannt. Untersuchung des Herzens mittels Ultraschallwellen

 

EEG:

(Elektroenzephalogramm) Messung von Hirnströmen

 

EKG:

(Elektrokardiogramm) Messung von Herzströmen in Ruhe, unter Belastung oder als Langzeit-EKG über 24 Stunden

 

EKZEME:

“Juckflechte“ – ansteckende Entzündung der Haut

 

EMBOLIE:

Verschluss einer Schlagader durch ein Blutgerinnsel, z.B. Lungenembolie

 

ENDO:

innen

 

ENDOPROTHESE:

Ersatz z.B. eines erkrankten Gelenkes (Knie-, Hüftendoprothese)

 

ENDOSKOPIE:

Ausleuchtung und Betrachtung von Körperhohlräumen und Hohlorganen mit Hilfe eines Spezialgerätes (Endoskop): Darmspiegelung = Koloskopie, Magenspiegelung = Gastroskopie, Atemwegsspiegelung = Bronchoskopie, Spiegelung von Gelenkhöhlen = Arthroskopie

 

ENZYM:

Protein das eine tragende Rolle im Stoffwechsel aller lebenden Organismen spielt

 

EPIDEMIE:

(Seuche) unüblich häufige Verbreitung einer Krankheit

 

EPIDEMIOLOGISCH:

Wissenschaft von der Entstehung, Ausbreitung und Bekämpfung von Epidemien

 

EPIDERMIS:

Oberhaut

 

EXO:

außen

 

EXSPIRATION:

Ausatmung

 

EXSTIRPATION:

vollständige Entfernung durch eine Operation

 

EXTRA:

außerhalb

 

EXZISION:

Ausschneidung

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F

FERTILITÄT:

Fruchtbarkeit

Infertilität = Unfruchtbarkeit

 

FISSUR:

Riss – entweder anatomisch z.B. Rinnen im Gehirn oder pathologisch als Einriss oder Fehlbildung, in der Zahnmedizin: Täler im Kauflächenrelief der Seitenzähne

 

FRAKTUR:

Knochenbruch

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G

GASTRITIS:

Magenschleimhautentzündung

 

GASTROENTEROLOGIE:

Teilgebiet der inneren Medizin – Diagnostik und Prävention von Magen-Darm Erkrankungen

 

GASTROINTESTIONAL:

den Magen und den Darm betreffend

 

GEN:

Erbanlage

 

GLAUKOM:

“Grüner Star“, hoher Augeninnendruck

 

GYNÄKOLOGIE:

Frauenheilkunde

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H

HÄMATOM:

Bluterguss im Rahmen eine Verletzung oder infolge einer Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten

 

HÄMATURIE:

Ausscheidung roter Blutkörperchen im Harn

 

HEMINOPSIE:

Sehstörung mit Fehlen einer Gesichtsfeldhälfte

 

HEMIPARESE:

unvollständige Lähmung einer Körperhälfte

 

HEMIPARALYSE:

vollständige Lähmung einer Körperhälfte

 

HEPATITIS:

Leberentzündung

 

HERPES:

Gruppe von Erkrankungen ausgelöst durch Erreger aus der Familie der Herpesviren

 

HERZINFARKT:

(auch Myokardinfarkt) plötzliche Verstopfung einer Herzschlagader durch Blutgerinnsel

 

HERZINSUFFIZIENS:

(Herzschwäche) – Unfähigkeit des Herzens den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen

 

HERZKATHETERUNTERSUCHUNG:

Röntgen-Kontrastmitteldarstellung der Herzkranzgefäße über einen dünnen in die Arterien eingeführten Katheter

 

HERZKLAPPENFEHLER:

Die Herzklappen sind die Ventile für die Steuerung des Blutflusses durch den Kreislauf.  Öffnet sich eine Herzklappe nicht vollständig (Stenose), so muss der Herzmuskel das Blut mit vermehrtem Druck durch diese Verengung pumpen. Schließt sich eine Herzklappe nicht vollständig (Insuffizienz), pendelt ein Teil des Blutes durch diese Klappe hin und her. Durch dieses vermehrte Blutangebot wird der Herzmuskel vermehrt belastet. Durch eine Untersuchung im Herzkatheterraum kann der Schweregrad eines Herzklappenfehlers bestimmt werden und über die weitere Behandlung (medikamentös oder Klappenoperation) entschieden werden.

 

HERZRHYTMUSSTÖRUNGEN:

Das Herz schlägt in Ruhe normalerweise 60 bis 100 mal pro Minute. Die Herzfrequenz kann mit dem Puls gemessen werden. Schlägt das Herz zu langsam, so spricht man von einer Bradykardie. Bei einem zu schnellen Herzschlag spricht man von einer Tachykardie. Sowohl die Bradykardie als auch die Tachykardie können zu Durchblutungsstörungen des Gehirnes führen. Da Herzrhythmusstörungen häufig Symptome einer Herzerkrankung sind, sollte zunächst die Herzerkrankung festgestellt und behandelt werden.

 

HEUSCHNUPFEN:

Niesanfälle, Juckreiz, Anschwellen der Nasenschleimhaut und brennende gerötete Augen sind die häufigsten Symptome dieser Allergieform

 

HISTOLOGIE:

mikroskopische Untersuchung von Körpergewebe, das bei einer Operation oder Punktion gewonnen wurde

 

HIV:

(Human Immunodeficiency Virus) = Menschlicher Immunschwäche-Virus, Virus, das die Krankheit Aids verursacht und durch Körperflüssigkeiten übertragen wird

 

HNO:

Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

 

HOMOCYSTEIN:

Zwischenprodukt beim Stoffwechsel

 

HOMÖOPATHIE:

alternative Heilmethode, die nach aktuellen Untersuchungen keine signifikant  über den Placebo-Effekt hinausgehende medizinische Wirkung zeigt

 

HORMON:

biochemischer Botenstoff, z.B. Adrenalin, Cortisol, Histamin…

 

HYPER:

über

 

HYPERÄSTHESIE:

Überempfindlichkeit

 

HYPERTONIE:

Bluthochdruck

 

HYPO:

unter

 

HYPOTHALAMUS:

liegt im Zwischenhirn und ist das wohl wichtigste Steuersystem des vegetativen Nervensystems

 

HYPOTHYREOSE:

Schilddrüsenunterfunktion

 

HYPOTONIE:

bedeutet meist zu niedriger Blutdruck, auch sonstiger zu niedriger Druck


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I

ICD

Implantierbarer Cardioverter-Defibrillator. Dieses System dient zur Behandlung von schnellen, lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen. Das Gerät ähnelt einem Schrittmachergerät; das Gehäuse ist jedoch größer.

 

IKTERUS:

Gelbsucht

 

ILEUS:

Darmverschluss

 

IMMUNITÄT:

Unempfindlichkeit des Organismus gegenüber äußeren Angriffen

 

IMMUNSYSTEM:

komplexes System mit der Fähigkeit zwischen selbst und fremd bzw. zwischen ungefährlich und schädlich zu unterscheiden und Gefahren für den Körper abzuwehren

 

INDIKATION:

Anwendung eines Heilverfahrens entsprechend der Diagnose

 

INDURATION:

krankhafte Verhärtung eines Gewebes oder Organs

INFARKT:

Gewebsuntergang (Nekrose) in Folge einer Sauerstoffunterversorgung durch unzureichenden Blutfluss

 

INFEKTION:

Erkrankung durch mikrobiologische Krankheitserreger

 

INFLUENZA:

(Grippe) – im Gegensatz zu leichten grippalen Infekten eine Virusinfektion mit meist tödlichem Ausgang

 

INFRA:

unterhalb

 

INFUSION:

Einführung größerer Flüssigkeitsmengen in den Organismus bes. über die Blutwege (intravenös), über das Unterhautgewebe (subkutan) oder durch den After (rektal)

 

INGESTION:

Nahrungsaufnahme

 

INKONTINENZ:

Unvermögen, Harn oder Stuhl zurückzuhalten

 

INKURABILITÄT:

Unheilbarkeit

 

INSUFFIZIENZ:

ungenügende Leistung

 

INTERDISZIPLINÄR:

mehrere Disziplinen umfassend, Fachübergreifend

 

INTERFERTILITÄT:

Unfruchtbarkeit

 

INTERKOSTAL:

zwischen den Rippen

 

INTERKURRENT:

dazukommend

 

INTERVERTEBRAL:

zwischen den Wirbelkörpern

 

INTESTINUM:

Eingeweidekanal

 

INTRA:

innerhalb von

 

INTRAMUSKULÄR:

in einen Muskel, z.B. Injektionen und Impfungen

 

INTRADERMAL:

in die Haut, z.B. Injektionen und Impfungen

 

INTRATHEKAL:

in den Liquorraum

 

INTRATHORAKAL:

in den Brustkorb

 

INVASIV / INVASION:

in den Körper eindringen z.B. durch eine Operation, auch Eindringen z.B. von Bakterien

 

INZISION:

Einschneiden

 

ISCHÄMIE:

Blutleere

 

ISCHIAS:

Reizung des Ischiasnerven

 

IVUS:

Intravaskulärer Ultraschall. Untersuchungsmethode zur Darstellung der Gefäßinnenwand durch Ultraschall.

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K

KALOTTE:

Schädeldach

 

KAPILLARE:

feine, winzige Blutgefäße, die Arterien und Venen miteinander verbinden

 

KATARAKT:

“Grauer Star“, Trübung der Augenlinse

 

KATHETER:

flexibler, dünner Schlauch zur Einführung n Adern oder Hohlorgane, z.B. Blase

 

KAVA:

Hohlvene

 

KAVERNE:

Hohlgeschwür

 

KAVUM:

Hohlraum

 

KERATITIS:

Hornhautentzündung

 

KHK:

Koronare Herzkrankheit. Herzkranzgefäßerkrankung durch Arterienverkalkung mit Ablagerungen von “Fettpolstern”. Sie wird durch Hohes Cholesterin im Blut, Zigarettenrauchen, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Übergewicht und Bewegungsmangel gefördert. Sie entwickelt sich langsam über viele Jahre und kann jedoch durch Einbrüche der “Fettpolster” (Plaqueruptur) zu plötzlichen Zwischenfällen (z.B. Herzinfarkt) führen. Das wichtigste Warnzeichen der Herzkranzgefäßerkrankung ist die “Brustenge” (Angina pectoris).

 

KLYSMA:

Verabreichung von Flüssigkeit in den Mastdarm zur Darmentleerung

 

KOLIK:

krampfartiger Leibschmerz

 

KOLITIS:

Dickdarmentzündung

 

KOLLUM:

Hals

 

KOLPOSKOPIE:

in der Gynäkologie: Betrachtung von Scheide und Portio durch ein Lupenartiges Gerät

 

KOMPLIKATION:

Folgeerkrankung

 

KOMPRESSION:

Zusammendrücken

 

KONSERVATIV:

ohne Operation, z.B. mit Medikamenten behandeln

 

KONSILIARISCH:

zur Beratung hinzugezogen

 

KONSILIARIUS:

ein zur Beratung hinzugezogener Arzt

 

KORONAROGRAPHIE:

Darstellung der Herzkranzgefäße mit Röntgen-Kontrastmittel im Rahmen der Linksherzkatheteruntersuchung.

 

KORPUS:

Körper

 

KORTIKOIDE:

Gruppe von in der Nebennierenrinde gebildeten Steroidhormonen

 

KRANIAL:

kopfwärts

 

KRANIOTOMIE:

Schädelöffnung

 

KREATININ:

(Creatinin) harnpflichtiges Stoffwechselprodukt

 

KREIßSAAL:

Bereich eines Krankenhauses, indem Kinder zur Welt kommen (vom alten Wort kreißen = gebären)

 

KYPHOSE:

Rückgratverkrümmung

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L

LAMINEKTOMIE:

Entfernung des Wirbelbogens

 

LAPAROSKOPIE:

Besichtigung der Bauchhöhle

 

LAPARATOMIE:

operative Öffnung der Bauchhöhle

 

LARYNGEKTOMIE:

Kehlkopfentfernung

 

LÄSION:

Schädigung

 

LATENZZEIT:

Verborgenbleiben einer Krankheit bis zu ihrem Ausbruch

 

LENTIGO:

Linsenfleck

 

LETALITÄT:

Sterblichkeit unter Betroffenen

 

LEUKOENZEPHALOPATHIE:

Schaden der weißen Hirnsubstanz

 

LHERMITTESCHES:

Zeichen bei Zug geschädigter Rückenmarksnerven

 

LIQUOR:

Flüssigkeit in Gehirn und Rückenmark

 

LOBEKTOMIE:

operative Entfernung eines Lungenlappens

 

LOGOPÄDE:

Sprachheilkundiger

 

LOKALANÄSTHESIE:

örtliche Betäubung

 

LOKALISATION:

Versuch den Konkreten Ort von Krankheitsherden oder Schmerzen festzulegen

 

LUMBAGO:

“Hexenschuss“

 

LUMBALFUNKTION:

Gewinnung von Flüssigkeit (Liquor)

 

LUNGENEMBOLIE:

Verstopfung einer Lungenarterie

 

LUNGENFUNKTIONSPRÜFUNG:

Überprüfung der Mechanik und des Luftaustauschs der Lungen

 

LYMPHONODEKTOMIE:

Entfernung der Lympknoten

 

LYSE:

Thrombolyse. Auflösen von Blutgerinnsel mit Medikamenten, z.B. zur Behandlung des Herzinfarktes oder der tiefen Beinvenenthrombose.

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M

MAGNETRESONANZTOMOGRAPHIE (MRT):

auch Kernspintomographie genannt, nicht-invasives, Bild gebendes Diagnoseverfahren

 

MAMMOGRAPHIE:

Röntgenuntersuchung der Brust

 

MASTITIS:

Brustdrüsenentzündung

 

MATRIX:

“Mutterboden“

 

MEDIASTINUM:

senkrechte Trennwand aus Bindegewebe in der Brusthöhle

 

MEDULLA OBLONGATA:

verlängertes Rückenmark unterhalb des Gehirns

 

MESENTERIUM:

Dünndarmgekröse

 

METABOLISCH:

im Stoffwechsel entstanden

 

METABOLISMUS:

griechische Bezeichnung für den Stoffwechsel

 

METASTASEN:

Absiedlung eines Tumors oder eines Infektionsherdes in entferntem Gewebe

 

METEORISMUS:

(Blähsucht) durch vermehrte Gasproduktion im Dickdarm

 

MIKROBEN:

meist einzellige Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze

 

MIKROCHIRURGISCH:

operativer Eingriff mittels Vergrößerungshilfen, z.B. Lupe oder Mikroskop

 

MIKROINVASIV:

(auch minimalinvasiv) mit nur geringem invasivem Aufwand

 

MIKROORGANISMUS:

siehe MIKROBEN

 

MIKTION:

“Wasser lassen“

 

MITRALINSUFFIZIENZ:

Undichtigkeit der Mitralklappe. Das Blut fließt gegen die Stromrichtung von der linken Herzkammer in den linken Vorhof (linken Vorkammer). Diese Herzhöhlen leiden unter zu hohem Blutvolumen. Die Folge bei ausgeprägter Klappenundichtigkeit ist die Blutstauung vor dem Herzen und Lungenstauung (“Wasser in der Lunge”). Die Ursache kann ein krankhaftes Gewebe des Klappenapparates sein, so dass ein oder beide Klappensegel in den linken Vorhof zurückschlagen (Prolaps). Weitere Ursachen sind eine Klappenentzündung, ein Herzinfarkt (meist Hinterwandinfarkt), eine Erweiterung der linken Herzkammer durch Herzmuskelschaden. Eine Klappenundichtigkeit kommt gleichzeitig mit einer Klappenverengung als Folge des rheumatischen Fiebers durch Streptokokkeninfekt in der Kindheit vor.

 

MITRALSTENOSE:

Verengung der Herzklappe zwischen linkem Vorhof und linker Kammer (Mitralklappe). Sie ist die Folge des rheumatischen Fiebers durch Streptokokkeninfekt in der Kindheit. Durch die breite Anwendung von Antibiotika bei eitrigen Mandelentzündungen ist die Mitralklappenverengung viel seltener geworden.

 

MORBIDITÄT:

in einem bestimmten Zeitraum registrierte Krankheitsfälle

 

MORTALITÄT:

in einem bestimmten Zeitraum registrierte Todesfälle

 

MOULAGE:

Abdruck

 

MUKOSA:

Schleimhaut

 

MULTIFOKAL:

aus mehreren Teilherden bestehender Krankheitsherd

 

MULTIZENTRISCH:

mehrere Krankheitsherde in einem Organ

 

MYASTHENIE:

krankhafte Muskelschwäche

 

MYELON:

Rückenmark

 

MYOKARDBIOPSIE:

Die genauere Bezeichnung ist Endomyokardbiopsie. Es handelt sich um die Entnahme von Gewebsproben aus dem Herzmuskel zur feingeweblichen Untersuchung bei herztransplantierten Patienten oder bei Herzmuskelerkrankungen. Die Proben werden mit einer kleinen Zange, die über eine Hals- oder Leistenvene eingeführt wird, entnommen.

 

MYOKARDINFARKT:

(siehe Herzinfarkt)

 

MYOKARDITIS:

Herzmuskelentzündung

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N

NARKOSE:

Schmerzausschaltung, Betäubung

 

NASAL:

über die Nase

 

NEUROCHIRURGIE:

medizinisches Fachgebiet zur Erkennung und Behandlung von Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des zentralen, peripheren und vegetativen Nervensystems

 

NEURODERMITIS:

(auch atopisches Ekzem genannt) Hautkrankheit mit roten, schuppenden Ekzemen auf der Haut – oft begeleitet von einem quälenden Juckreiz

 

NIERENINSUFFIZIENZ:

Rückgang der Nierenleistung mit der Gefahr einer Nierenvergiftung

 

NORADRENALIN:

Als Neurotransmitter und hormon wirksames Catecholamin. Verantwortlich unter anderem für den Blutdruck.

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O

OBDUKTION:

Leichenöffnung

 

ÖDEME:

Wasseransammlung im Gewebe, insbesondere in den Beinen

 

OLIGO:

wenig

 

ONKOLOGIE:

medizinisches Fachgebiet, das sich mit Krebs befasst

 

ORAL:

über den Mund

 

OSTEOPLASTEN:

knochenbildende Zellen

 

OSTEOPOROSE:

übermäßiger Abbau der Knochensubstanz

 

OSTEOSYNTHESE:

Vereinigung von Knochenfragmenten z.B. nach einem Bruch mittels Schrauben,  Platten, Draht…

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P

PALPATION:

Untersuchung der Körperoberfläche und oder zugänglicher Körperöffnungen mittels Abtasten

 

PANKREATITIS:

Bauchspeicheldrüsenentzündung

 

PARAPLEGIE:

Lähmung der Extremitäten

 

PARENTERAL:

unter Umgehung des Darms

 

PATHOGEN:

bezeichnet die Eigenschaft eines belebten Objekts als Krankheitserreger zu fungieren. Den Menschen betreffende Krankheitserreger werden als humanpathogen bezeichnet

 

PATHOLOGIE:

Erforschung von den Ursachen, der Entstehungsweise, der Verlaufsform und der Auswirkungen von krankheitswertigen Einzelphänomenen oder Syndromen

 

PCI:

Perkutane CoronarIntervention, auch Ballondilatation genannt. Dilatation: Aufdehnung von verengten Herzkranzgefäßen.

 

PENETRIEREN:

durchdringen

 

PERFUSOR:

Pumpe zur exakten Dosierung von Medikamenten in die Blutbahn

 

PERIDURALANÄSTHESIE:

rückenmarksnahe Betäubung

 

PERIKARDPUNKTION:

Entnahme oder Ablassen eines Herzbeutelergusses. Die Punktion erfolgt von der so genannten “Magengrube” aus.

 

PERINATAL:

die Zeit um die Geburt (28. Schwangerschaftswoche bis 7. Lebenstag) betreffend

 

PERTUSSIS:

(Keuchhusten) durch das Bakterium „Bordetella pertussis“ ausgelöste Infektionskrankheit mit Schnupfen und untypischem Husten

 

PHARMAKON:

Arzneimittel

 

PHLEBOGRAPHIE:

Röntgenkontrastmitteldarstellung der Venen

 

PHLEBOLOGIE:

Lehre von den Erkrankungen der Venen

 

PHYSIOLOGIE:

befasst sich mit den physikalischen, biochemischen und informationsverarbeitenden Funktionen der Lebewesen

 

PHYSIOTHERAPIE:

physikalische Therapie, gezielte Behandlung gestörter Körperfunktionen mit physikalischen Mitteln wie Wasser, Wärme, Elektrizität, Kälte, Licht, Bewegung

 

PLACEBO-EFFEKT:

Ein Placebo ist eine Tablette oder ein anderes medizinisches Präparat, das keinen Wirkstoff enthält. Es dient z.B. der Erforschung der Wirksamkeit von echten medizinischen Präparaten.

 

PLAZENTA:

Mutterkuchen

 

PLEXUS:

Nervengeflecht

 

POLIOMYELITIS:

(Kinderlähmung) – eine von Polioviren hervorgerufene Krankheit, die überwiegend Kinder zwischen 3 und 8 Jahren befällt - führt zu Erkrankungen des zentralen Nervensystems

 

POLYGLOBULIE:

Vermehrung der roten Blutkörperchen

 

POLYMORPH:

vielgestaltig

 

POTENZIERUNG:

große Verstärkung

 

PNEUMONIE:

Entzündung der Lunge

 

PRÄNATAL:

(vor der Geburt), z.B. Pränatalmedizin

 

PRÄVALENZ:

(epidemiologische Kennzahl), die aussagt wie viele Individuen einer bestimmten Population an einer bestimmten Krankheit erkrankt sind

 

PROGNOSE:

Vorhersage

 

PROGRESSION:

Fortschreiten

 

PROPHYLAXE:

Vorbeugung

 

PROKTITIS:

Mastdarmentzündung

 

PROKTOLOGIE:

Lehre von den Mastdarmkrankheiten

 

PROTRUSION:

Vortreibung

 

PROZESSUS:

Fortsatz

 

PSEUDO:

scheinbar

 

PSYCHOSOMATIK:

medizinische Disziplin, die sich mit Wechselbeziehungen zwischen seelischen, körperlichen und sozialen Vorgängen befasst

 

PULMONAL:

(die Lungen betreffend)

 

PUNKTION:

Gewebe- oder Flüssigkeitsentnahme aus dem Körperinneren  zum Erkennen oder Behandeln einer Krankheit

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R

RADIKALE (FREIE):

Teile von Molekülen die biologisches Gewebe in „oxidativen Stress“ versetzen und somit zerstören können

 

RADIOTHERAPIE:

(Strahlentherapie) meist bei bösartigen Tumorerkrankungen (Krebs)

 

REDON:

Saugdrainage zur Ableitung von Wundsekret mittels Sog

 

REFLUX:

Rückfluss

 

REKTAL:

zum Mastdarm gehörig

 

REKTOSKOPIE:

Spiegeluntersuchung des

Mastdarms

 

REKURRENSLÄHMUNG:

Stimmbandlähmung infolge Schädigung von Hirnnerven

 

REMISSION:

Zurückgehen von Krankheitssymptomen

 

RESEKTION:

Ausschneiden

 

RESIDUUM:

Rückstand, Rest

 

RESISTENZ:

Widerstand

 

RESORPTION:

Aufnahme von Stoffen in die Blutbahn und Lymphbahnen

 

RESPIRATION:

Atmung

 

RETENTION:

Zurückhaltung

 

RETIKULUM:

Netzwerk

 

RETRO:

zurück

 

REVERSIBEL:

umkehrbar

 

REZIDIV:

Rückfall

 

ROTABLATION:

Behandlung von verkalkten Gefäßverengungen durch eine “Fräse”. Die Bohrsonde hat einen olivenförmigen, mit Diamantsplittern besetzten Kopf. Der Bohrer wird mit 150 000 bis 180 000 Umdrehungen/Minute durch Druckluft angetrieben. Nach dem “Fräsen” wird eine Ballondilatation angeschlossen.

 

ROTATION:

Drehung

Nach oben

S

SCHLAGANFALL:

(auch als Apoplexie bezeichnet) Der Schlaganfall entsteht durch eine plötzliche Durchblutungsstörung von Teilen des Gehirns oder durch eine Hirnblutung. Zu plötzlichen Durchblutungsstörungen des Gehirns kommt es durch Verschlüsse von Hals- oder Hirnschlagadern, bedingt durch: Arteriosklerose: Gefäßverhärtung mit einengenden Ablagerungen oder Embolien: Wanderung von Blutgerinnseln aus dem Herzen bei bestehender Herzerkrankung, vor allem, wenn Vorhofflimmern vorliegt. Der Schlaganfall geht mit einem der folgenden Zeichen einher: Halbseitenlähmung (Arm- und/oder Beinlähmung), Fazialisparese (herabhängen eines Mundwinkels), eine Sprachstörung oder Wortfindungsstörung, eine Sehstörung (vorübergehende einseitige Erblindung oder Sehfeldausfall), eine Bewusstseinstrübung oder auch heftige Kopfschmerzen (bei Hirnblutung).

 

SEDATIVUM:

Beruhigungsmittel

 

SEDIEREND:

beruhigend

 

SEKRET:

Absonderung

 

SENSIBEL:

empfindlich

 

SERUM:

nicht mehr gerinnbarer Blutbestandteil

 

SINUS:

Vertiefung

 

SONOGRAPHIE:

Untersuchung des Körperinneren mit Ultraschall

 

SPYGMOMANOMETER:

Blutdruckmessgerät

 

SKLEROSE:

krankhafte bindegewebige Verhärtung

 

SKOLIOSE:

seitliche Verbiegung der Wirbelsäule

 

SOLID:

fest

 

SOLITÄR:

einzeln

 

SOMNOLENZ:

Benommenheit

 

SPASTIK:

Verkrampfung oder Versteifung von Muskeln

 

SPEZIFISCH:

bestimmt

 

SPINAL:

Bestandteil der Wirbelsäule

 

STENOSE:

Einengung, z.B. von Adern, Speiseröhre, Harnröhre

 

STENT-IMPLANTATION:

Einbringen einer Gefäßstütze (Gefäßprothese, Stent genannt) in ein Blutgefäß. Stents bestehen aus einem gitterartigen Körbchen, meist aus Edelstahl. Auch Stents aus Titan oder Gold werden eingesetzt.

 

STETHOSKOP:

Gerät zum Abhören des Körpers, z.B. Herz, Lunge, Darm…

 

STOMA:

künstlicher Ausgang, z.B. nach Darmoperation

 

STRAHLENTHERAPIE:

Heilmethode zur Unterdrückung schnell wachsender Zellen durch Anwendung von Strahlen

 

SUB:

unter

 

SUBKUTAN:

unter die Haut, z.B. Injektionen und Impfungen

 

SUFFIZIENT:

genügend

 

SUPRA:

oberhalb

 

SYMPATHIKUS:

neben dem Parasympathikus ein Teil des vegetativen Nervensystems. Wie die übrigen Anteile des vegetativen Nervensystems steuert der Sympathikus lebenswichtige Vorgänge. Diese Regulation erfolgt weitgehend ohne bewusste Wahrnehmung und kann kaum willentlich beeinflusst werden.

 

SYMPTOM:

Krankheitszeichen

 

SZINTIGRAPHIE:

Feststellung des Speichervermögens von Organgewebe (z.B. der Schilddrüse) nach Einbringung radioaktiver Isotope

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T

TEMPORAL:

auf der Schläfenseite

 

TERATOM:

Geschwülst

 

TETANUS:

(Wundstarrkrampf) Erkrankung des Nervensystems, ausgelöst durch Sporen bildende Bakterien, die in Wunden eindringen. Zuerst treten grippeähnliche Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Ermüdungserscheinungen, Muskelschmerzen und Schweißausbrüche auf. Anschließend kommt es zu einer Kieferklemme (Trismus) und durch Verkrampfung der mimischen Muskulatur zum sogenannten „Sardonischen Lachen“. Dann kommt es zu einer tonischen Muskelanspannung der langen Rückenmuskulatur (Opisthotonus) und zu schmerzhafter Überstreckung. Unbehandelt kann dies sogar zu Wirbelsäulenbrüchen führen. Gegen Tetanus kann und sollte man sich impfen lassen, erstmalig nach Vollendung des 2. Lebensmonats. Die Impfung hält ca. 10 Jahre an.

 

THERAPIE:

Maßnahmen zur Behandlung von Krankheiten und Verletzungen mit dem Ziel der Heilung, Beseitigung oder Linderung der Symptome und die Wiederherstellung der körperlichen Funktionen

 

THORAKOTOMIE:

Öffnung der Brusthöhle mittels einer Operation

 

THORAX:

Brustkorb

 

THROMBOPHILIE

Neigung zu Blutgerinnselbildung (Thrombose) und Embolien

 

THROMBOSE:

Ablagerung von Blutgerinnseln in einer Ader, z.B. Bein- oder Rückenvene

 

TRANSFUSION:

Bluttransfusion; Übertragung von Blut eines Spenders auf einen Empfänger

 

TRANSMISSION:

Durchdringung

 

TUMOR:

gutartige oder bösartige Neubildung des Körpergewebes durch Fehlregulationen des Zellwachstums

 

TYPHUS:

schwere Durchfallerkrankung, die vor allem in armen Ländern mit schlechten Hygienebedingungen verbreitet ist

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U

ULCUS:

geschwürartiger Defekt der Haut oder Schleimhaut

 

ULTRA:

darüber hinaus

 

ULTRASCHALL:

Darstellung z.B. von inneren Organen mittels Ultraschallwellen

 

UROLOGIE:

Lehre von den Harnorganen und deren Krankheiten

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V

 

 

V

 

VACCINATION:

(engl. = Impfung)

 

VASOKONSTRIKTION:

(Gefäßverengung) Erhöht den Strömungswiderstand des arteriellen Systems und damit bei gehäuftem Auftreten den Blutdruck (Hypertonie)

 

VEGETATIVES NERVENSYSTEM:

autonomes, unwillkürliches Nervensystem (Sympathikus, Parasympathikus)

 

VENE:

Blutader. Diese Gefäße führen das sauerstoffarme Blut von den Organen zum Herzen zurück. In der Lunge wird das Blut dann mit Sauerstoff angereichert. Venen erscheinen unter der Haut in einer Gewebstiefe von 0,5 bis 2 mm in blauer Farbe.

 

VERTEBRA:

Wirbel

 

VIREN:

Plural von Virus - Krankheitserreger

 

VISUS:

Sehschärfe

 

VIROSTATIKA:

gegen Viren während der Vermehrungsphasen wirksame Chemotherapeutika

 

VORHOFFLIMMERN:

Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, die durch das Flimmern der Vorhöfe (Vorkammern) entsteht. Es kommt zu keiner Kontraktion (Zusammenziehen) der Vorhöfe mehr und das Blut wird vorwärts gepumpt, sondern nur durch das Druckgefälle zwischen Vorhöfen und Herzkammern vorangetrieben.

 

VULNERABEL:

verletzlich

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X

XEROSTOMIE:

Mundtrockenheit

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Z

ZYSTE:

Geschwulst mit flüssigem Inhalt

 

ZYSTITIS:

Blasenentzündung

 

ZYTOSKOPIE:

Blasenspiegelung

 

ZYTOSTATIKA:

Medikamente, die das Wachstum von Krebszellen unterdrücken

 

 

Diese kleine Sammlung medizinischer Fachbegriffe erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie können uns gerne mitteilen, wenn Ihnen auffällt, dass ein bestimmter Begriff fehlt. Wir werden dann gegebenenfalls das Verzeichnis ergänzen.

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