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Inhalte der Ausbildung

Die Diakoniegemeinschaft der Ev.-Luth. Diakonissenanstalt hat Teil am Auftrag der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche, das Evangelium in Wort und Tat zu bezeugen. Sie verfolgt als eigenes, wichtiges Ziel, in Öffentlichkeit und Kirche das Bewusstsein für eine diakonische Dimension zu stärken, Mut zu machen zu schwestern- und bruderschaftlicher Diakonie und den diakonischen Auftrag der Diakonissenanstalt zu erhalten und zu fördern.

Die theologisch-diakonische Zusatzausbildung bildet dazu ein Angebot für die Mitglieder und für die, die Interesse an der Diakoniegemeinschaft zeigen, den persönlichen Glauben ernst zu nehmen und zu entwickeln und sich in die Welt des Glaubens und der Kirche einführen zu lassen.

Diese Zusatzausbildung ist ein unverzichtbares Element zur Einsegnung in die Diakoniegemeinschaft und in den Diakonat.

 

Die Kirchlich-Diakonische Zusatzausbildung setzt sich aus sechs verschiedenen, unabhängig voneinander gestalteten und sich ergänzenden Bausteinen zusammen. Dauer insgesamt 120 Std. in einem Zeitraum von 1,5 Jahren.

 

1. „Menschen als Zeugen des Glaubens“

 

2. „Die Bibel als Quelle des Glaubens“

 

3. „Gottesdienst als Feier des Glaubens“

 

4. „Kirche und Diakonie als Institution des Glaubens“

 

5. „Seelsorge als Erfahrung des Glaubens“

 

6. „Ethik heute als Konsequenz des Glaubens“

 

7. Eintägiges Abschlusskolloquium im Schwesternhaus

 

Die gesamte Zusatzausbildung beinhaltet schwerpunktmäßig die Fächer Diakonik, Seelsorge, Gottesdienst/Liturgik neben Grundorientierungen in Kirchengeschichte, biblische Wissenschaft und systematische Theologie. Jeder Baustein ist in sich abgeschlossen. Es wird eine Teilnahmebescheinigung ausgegeben. Nach Abschluss aller sechs Bausteine wird nach einem Abschlusskolloquium mit Vertretern der Nordelbischen Kirche ein kirchlich anerkanntes diakonisches Zertifikat ausgestellt.