Warum brauchen wir Medizinethik?

Die Möglichkeiten der modernen Medizin scheinen heutzutage schier grenzenlos.

Doch bei allen Therapiemöglichkeiten und dem medizinischen Fortschritt rückt immer öfter eine wichtige Frage in den Mittelpunkt des Behandlungsprozesses.

Was bedeutet in diesem Zusammenhang der richtige Umgang mit Krankheit, insbesondere im Grenzbereich zwischen Leben und Tod?

In einem Gesprächsprozess suchen wir gemeinsam moderierend und begleitend Antworten im christlichen Sinne auf diese Frage und geben Orientierung.

 

Welche Probleme sind wichtig und werden besprochen?

  • Ist wirklich alles medizinisch Machbare für den Patienten und den Angehörigen wünschenswert und sinnvoll?
  • Wo liegen die Grenzen der Behandlung?
  • Wer trifft Entscheidungen während der Behandlung, wenn der Betroffene nicht in der Lage ist, sie selber zu treffen?
  • Welche Behandlung ist bei einem fortgeschrittenen Krebsleiden noch sinnvoll?
  • Wie soll mit Früh – und Totgeburten umgegangen werden?
  • Wird die Autonomie und Menschenwürde des Patienten während der Behandlung ausreichend respektiert?

 

Für wen ist die ethische Beratung ratsam?

Für Patienten und deren Angehörige sowie allen am Heilungsprozess beteiligten Ärzten, Schwestern und Seelsorgern.

 

Wo bekommt man Hilfe?

Auf fast allen Stationen kümmert sich ein Ethikbeauftragter um Ihre Anliegen.

In Zweifelsfällen wird Ihr Anliegen an das Ethikreferat  der DIAKO weitergeleitet. Hier arbeiten speziell in Medizinethik geschulte Ärzte, Schwestern und Seelsorger zusammen, um in ethischen Konfliktsituationen den Hilfesuchenden beratend zu unterstützen.

Telefon:  0461 – 812 -2006

Telefax : 0461 – 812 - 2093

Mobil   :  0151 -16 76 79 27

Email   : ethik@diako.de

Die Gesamtverantwortung trägt der Ethikrat der DIAKO.




Ethikreferat
Dr. med. Friedrich von Velsen-Zerweck M. Sc. Anästhesist und Schmerztherapeut, Gesundheitspädagogin und Sr. Gabriele Matthiessen, Pastor Willy Boysen