Mit Kraft und Liebe die Aufgaben anpacken

Bischof Magaard hat beim Jahresfestgottesdienst Pastor Boten von seinem Dienst entpflichtet und Pastor Outzen in sein neues Amt als Rektor eingeführt.

Das 146. Jahresfest der DIAKO konnte nicht in der Form wie in den vielen Jahren zuvor stattfinden. Das betraf auch den Jahresfestgottesdienst am 27. September in der Flensburger Marienkirche. Leider konnten nur 80 geladene Gäste daran teilnehmen. Bischof Gothart Magaard hat in dem Gottesdienst Pastor Wolfgang Boten nach zehnjähriger Amtszeit von seinem Dienst entpflichtet und Pastor Dirk Outzen in sein neues Amt als Rektor eingeführt. „Ein christliches Unternehmen braucht auch eine geistliche Orientierung“, sagte Bischof Gothart Magaard bei der Einführung von Rektor Dirk Outzen. „Gerade in Zeiten von großen Aufgaben und Veränderungen wie dem Krankenhausneubau sind die Ermutigung und Stärkung der Mitarbeitenden wichtig. Die klare Kommunikation ist eine der Kernaufgaben der nächsten Jahre für den Rektor“, unterstrich Bischof Magaard. Der große Erfahrungshintergrund von Pastor Dirk Outzen sei hier von großem Vorteil, um gemeinsam mit dem Vorstandskollegen Martin Wilde diese Aufgaben wie die Fusionsgespräche, die wichtige Meilensteine darstellen, zu bewältigen.
„Es gibt Ängste und Sorgen wegen der großen Veränderungen, aber es gibt auch eine Aufbruchstimmung“, hob Rektor Dirk Outzen in seiner Predigt hervor. „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“, zitierte Pastor Outzen aus dem 2. Timotheusbrief. „Ohne Furcht, sondern mit Kraft und Liebe und Besonnenheit in die Zukunft schreiten – das ist das, was die DIAKO jetzt braucht.“ Das gehe nur gemeinsam und miteinander: „Packen wir‘s an!“
Neben dem Jahresfestgottesdient konnten die weiteren Programmpunkte nicht wie üblich stattfinden: Die Jubiläumsfeiern für Mitarbeitende und die Ehrung der ehrenamtlichen Mitarbeitenden müssen wegen der Corona-Situation auf das nächste Jahr verschoben werden. Es ist aber fest eingeplant, die Überreichung der Dankesurkunden in der DIAKO-Kirche und das anschließende festliche Essen im Fliednersaal nachzuholen. Die Termine der Feierlichkeiten im nächsten Jahr sollen rechtzeitig bekannt gegeben werden. 
Weiterhin ist geplant, die Segnung der Jubiläumsschwestern und -brüder der Diakoniegemeinschaft in kleineren Gruppen am 1. Advent nachzuholen, falls die Corona-Situation dies zulässt. Dieses Mal muss neben vielen weiteren Veranstaltungen auch der traditionelle Informationsnachmittag des DIAKO Krankenhauses entfallen, der immer einen Fokus auf besondere Leistungen des Krankenhauses gelegt hat und stets auf eine große öffentliche Resonanz stieß. Das wird hoffentlich im Rahmen des 147. Jahresfestes im nächsten Jahr wieder möglich sein. 

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Bischof Gothart Magaard mit Rektor Dirk Outzen (l.) und Altrektor Wolfgang Boten nach dem Jahresfestgottesdienst an der Marienkirche.