Impfstart in den Flensburger Krankenhäusern

schon 190 Mitarbeitende in den Flensburger Kliniken geimpft

In der ersten Welle werden Mitarbeitende geimpft, die direkten Kontakt zu Corona-Patienten haben, wie etwa in der DIAKO Notaufnahme, auf der Isolierstation (SFH) oder auf den Intensivstationen. Auch die Mitarbeitenden, die direkt mit Patienten aus den Hochrisikogruppen arbeiten (v.a. Onkologie und Geriatrie), erhalten zeitnah die Möglichkeit einer Impfung. Die zweite Spritze gibt es dann drei Wochen später.

„Endlich konnten wir mit diesem wertvollen Baustein in der Corona-Bekämpfung loslegen“, sind sich die Betriebsärztinnen der beiden Krankenhäuser Birte Wilhelmi und Dr. Birgit Bronnert einig.

„Wir freuen, uns, dass es nun endlich losgehen konnte und unsere Mitarbeitenden, die einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind oder mit Menschen aus den Risikogruppen arbeiten, zu den ersten gehören, die die Impfung erhalten“, zeigt sich Helmut Andresen, kaufmännischer Direktor des St. Franziskus-Hospitals erfreut. Die Impfung ist auch unter den Mitarbeitenden der Krankenhäuser freiwillig, die Impfbereitschaft hoch: „Das nimmt auch im privaten Bereich Sorgen um das Weitertragen einer möglichen Infektion in die Familien“, ergänzt Friederike Hohmann, Pflegedirektorin des DIAKO Krankenhauses.

Nach den ersten Impftagen an DIAKO und Malteser Krankenhaus St. Franziskus-Hospital konnten bereits 190 Mitarbeitende die Impfung von Biontech/Pfizer erhalten. Sofern die Zulieferung des Impfstoffs durch das Land weiterläuft wie bisher, könnten bis Ende des Monats insgesamt 1000 Impfdosen an den Flensburger Krankenhäusern verimpft worden sein. Die zweite Spritze erhalten die Geimpften jeweils drei Wochen später.
 

Bildunterschrift: Sie ist die erste Mitarbeiterin der DIAKO, die geimpft wurde: Sr. Margot Dietz-Wittstock (1. Bild li.), Bereichsleiterin der Notaufnahme, hier mit Dr. Birgit Bronnert, Betriebsärztin der DIAKO – auf ihr Team kommt nun viel Arbeit zu. Nach der Impfung gibt es einen Stempel ins Impfbuch, einen zweiten Impftermin in drei Wochen und eine Uhr: 20 Minuten wartet sie vor Ort – sicherheitshalber, falls etwa allergische Reaktionen auftreten sollten.

Das alles ist viel zusätzliche Arbeit für das betriebsärztliche Team – vielen Dank für Euren Einsatz!

 

Wer wird wann und wo und warum geimpft?


Die Krankenhäuser entscheiden dies nicht selbst: Das ist in der nationalen Impfstrategie der Bundesregierung festgelegt, dort gibt es viele Informationen dazu: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-impfung-faq-1788988

Hier finden Sie Informationen der Landesregierung Schleswig-Holstein zu dem Thema:
https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Allgemeines/Impfzentren/impfzentren_node.html

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