DIAKO: Kreißsaal wieder im Normalbetrieb

DIAKO: Kreißsaal wieder im Normalbetrieb

Positive Nachricht für alle Schwangeren in der Region Flensburg:

Der Kreißsaal der DIAKO Flensburg ist ab sofort wieder für alle werdenden Mütter uneingeschränkt geöffnet. „Die Krankheitssituation hat sich deutlich entspannt“, freut sich Friederike Hohmann, Pflegedirektorin und Prokuristin des DIAKO Krankenhauses. „Zusätzlich konnten wir zur Unterstützung mehrere Fachärzte für Geburtshilfe als Honorarkräfte gewinnen. Es tut uns sehr leid für diejenigen Schwangeren, die in den letzten Tagen in andere Geburtskliniken ausweichen mussten“, erklärt die Pflegedirektorin. „Jetzt freuen wir uns sehr, eine Lösung für eine dauerhaft gesicherte Versorgung aller werdenden Mütter gefunden zu haben.“

Als Perinatalzentrum Stufe 1 hatte das DIAKO Krankenhaus auch in den vergangenen Tagen für Risikoschwangere und Risikogeburten die maximale medizinische Versorgung angeboten. Um wegen personeller Engpässe ausreichend medizinische Kapazität für die Risikofälle vorzuhalten, hatte sich die DIAKO vorsorglich dazu entschlossen, Frauen mit unkomplizierten, normal verlaufenden Schwangerschaften und Geburten nach vorheriger ambulanter Sichtung zum Teil an andere Geburtskliniken der Region zu verweisen. Alle Schwangeren mit Beschwerden (wie fraglicher Wehentätigkeit, vorzeitigem Blasensprung, bei Blutungen, drohender Frühgeburt oder anderen Risikofaktoren) wurden jedoch durchgängig in der DIAKO versorgt. 

„Das Team der Kinderklinik war zu keinem Zeitpunkt betroffen, so dass alle Kinder auch nach der Geburt optimal versorgt waren und sind“, ergänzt Dr. Michael Dördelmann, Chefarzt der DIAKO-Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und Leiter des Perinatalzentrums Flensburg. 

Das Perinatalzentrum ist der Zusammenschluss aus Frauenklinik und Kinderklinik des DIAKO Krankenhauses. Die Versorgung der Kinder erfolgt auf der Früh- und Neugeborenenintensivstation E3. So ist sichergestellt, dass Eltern und ihr krankes oder frühgeborenes Kind nach der Geburt nicht voneinander getrennt werden. Daher ist es auch besonders wichtig, dass Mütter bei drohender Frühgeburt oder anderem kindlichen oder mütterlichen Risiko schon vor der Geburt in das Perinatalzentrum Flensburg kommen oder verlegt werden, damit weder das Neugeborene noch die Mutter nach der Geburt transportiert werden müssen.
Die Versorgung der Früh- und Neugeborenen erfolgt durch ein speziell dafür ausgebildetes Team aus Ärzten (Neonatologen) und Schwestern (Intensiv-Kinderkrankenschwestern). Das Team des Perinatalzentrums sichert eine optimale Versorgung rund um die Uhr.
 

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