Kraniosynostose: Neue Therapien für Säuglinge und Kleinkinder an der DIAKO
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Kraniosynostose: Neue Therapien für Säuglinge und Kleinkinder an der DIAKO

Im DIAKO Krankenhaus behandelt die Neurochirurgie zusammen mit der Kinderklinik auch die ganz Kleinen im ersten Lebensjahr mit Kopfdeformitäten.

„Säuglinge und Kleinkinder sind häufig von einer lagebedingten Kopfdeformität betroffen“, sagt Prof. Dr. Jan Regelsberger, Chefarzt der Flensburger Neurochirurgie. Hier ist eine Operation nicht nötig. Eine Physiotherapie und Änderungen der Liegegewohnheiten sind meist völlig ausreichend. „Zusätzlich können wir jetzt aber auch eine Helmtherapie anbieten. Wir machen das in enger Absprache mit dem Sanitätshaus Thiel&Scheld. Das ist eine echte Bereicherung unserer Therapiemöglichkeiten für diese kleinen Patienten“. Das Sanitätshaus misst den Kopf des Kindes mit einem Scanner – für das Kind völlig problemlos – und fertigt den Helm individuell an. 

Anders ist es allerdings bei den angeborenen Kopfdeformitäten, den so genannten Kraniosynostosen, die Neurochirurgen operativ korrigieren. „Auch hier bieten wir an der DIAKO jetzt ein neues endoskopisches Operationsverfahren.” Mehr Infos zu diesem Verfahren 

Prof. Regelsberger verfügt über eine 30-jährige Erfahrung in diesem Fachgebiet. Er hat zu diesem Themenbereich promoviert und habilitiert und über viele Jahre eine Sprechstunde für Kopfdeformitäten und Synostosen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) geleitet. Jetzt gibt es an der DIAKO die Spezialsprechstunde Kinderneurochirurgie jeweils Dienstag von 12 bis 16 Uhr im Ambulanten Sprechstundenzentrum. Anmeldung über 0461  812-1599 oder asz-termine(at)diako.de.