20 Kilo und 250.000 Samen ‑ besondere Zeiten rufen auch besondere Ideen hervor. So werden zurzeit in der DIAKO etwa 2000 Umschläge mit jeweils ca. 20-30 Sonnenblumensamen und einer Grußkarte befüllt, mehr sollen folgen – eine Aktion auf Initiative des DIAKO-Vorstands: "Wir versenden die Sonnenblumensamen in diesen schwierigen Zeiten als `Blumen der Hoffnung`."
"Wir bitten die Empfänger, die Samen einzupflanzen, im Vorgarten, in einem großen Blumentopf auf dem Balkon – oder bei einem Spaziergang irgendwo in der freien Natur. Auch können Samen verschenkt werden, unter Wahrung des Abstands natürlich, an Verwandte und Freunde, die Nachbarinnen und Nachbarn, damit die Sonnenblumen in vielen Vorgärten leuchtend blühen“, erklärt Wolfgang Boten, Rektor und Vorstand der DIAKO.
„Die Blumen sollen ein gemeinsames Zeichen dafür sein, dass wir in diesen Zeiten zusammenhalten, für einander da sind – und guter Hoffnung sind! Vielleicht haben wir dann, wenn die Sonnenblumen blühen, die schwierigen Zeiten schon hinter uns, oder haben zumindest sichere Anzeichen und sind guter Hoffnung, dass die „Corona-Krise“ bald vorbei ist“, ergänzt Martin Wilde, Kaufmännischer Vorstand der DIAKO.
„Martin Luther sagt: Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen!“, zitiert Wolfgang Boten den Ideengeber für die Aktion. Bei dem Saatgut handelt es sich um zertifiziertes Saatgut, das in der freien Natur ausgesät werden darf, da die Sonnenblume eine einheimische Pflanze ist.
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Bildunterschrift: „Auch wir pflanzen Sonnenblumen – der Bibelgarten vor dem Haus Pniel der DIAKO ist ein wunderbarer Ort dafür“, so der Vorstand der DIAKO, Wolfgang Boten und Martin Wilde. (Foto: Bauer)
Übrigens: Der DIAKO Vorstand arbeitet als Zweierkohorte, da das Abstandhalten oder Mundschutztragen nicht über den gesamten langen gemeinsamen Arbeitstag möglich ist.

