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Starker DIAKO-Verbund hatte großen Anteil an der Sanierung des Krankenhauses

05.07.2023 - „Ihr DIAKO Krankenhaus ist wieder gesund“ – mit dieser positiven Botschaft wendet sich die DIAKO nach Abschluss des Insolvenzverfahrens des Krankenhauses an die Öffentlichkeit und setzt damit ein zukunftsweisendes Signal für die Gesundheitsversorgung in der Region Flensburg.

Flensburg. Nach Beendigung des Insolvenzverfahrens befindet sich das DIAKO Krankenhaus seit dem 1. Juli wieder in der Trägerschaft der Ev.-Luth. Diakonissenanstalt zu Flensburg. Der starke Verbund hatte großen Anteil an der Sanierung des Krankenhauses und wird dem Unternehmen auch zukünftig wertvollen Rückhalt geben. Das Krankenhaus verbleibt somit in der Trägerschaft eines regional verankerten Unternehmensverbunds, die Wertschöpfung und Entscheidungen finden weiterhin vor Ort statt – im Gegensatz zu deutschlandweit operierenden Klinikkonzernen.

Das Sanierungsverfahren selbst ist mit dem Ende des Verfahrens noch nicht abgeschlossen, sondern wird fortgeführt – mit dem Ziel nachhaltiger wirtschaftlicher Stabilität. So wurden bereits zahlreiche Optimierungen bei Strukturen und Prozessen vorgenommen. Unter anderem sorgt ein neues Ambulantes Sprechstundenzentrum für verbesserte Abläufe in der ambulanten Patientenversorgung. Mit der Neubesetzung der Pflegedirektion mit Rona Gördel und der Frauenklinik mit Chefarzt Dr. Janning Wagner sind ebenfalls zukunftsweisende Weichenstellungen erfolgt. 

Zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt: die medizinische Leistungsfähigkeit

Die DIAKO-Vorstände Pastor Dirk Outzen und Holger Menzel sowie Krankenhaus-Geschäftsführer Ingo Tüchsen dankten allen Entscheidungsträgern, Dienstleistern und Partnern, die das Krankenhaus in der Insolvenz begleitet und unterstützt haben. „Mit ihrer Loyalität haben sie einen entscheidenden Anteil am Gelingen der Sanierung.“ Vorstand und Geschäftsführung dankten besonders auch der Belegschaft: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben nicht nur die Sanierung mitgetragen und unterstützt, sondern auch mit großem Engagement dafür gesorgt, dass das Tagesgeschäft weitergehen konnte. Dass wir die Insolvenz in so kurzer Zeit wieder hinter uns lassen konnten, ist maßgeblich den Mitarbeitenden geschuldet.“

Holger Menzel, kaufmännischer Vorstand der DIAKO, unterstreicht vor dem Hintergrund der Sanierungsmaßnahmen die unbeeinträchtigte Versorgungsqualität: „Zu keinem Zeitpunkt wurde und wird an unseren Patientinnen und Patienten gespart. Wir stehen mit unseren Fachabteilungen für eine erstklassige medizinische Versorgung und sind mit ebenso viel Expertise wie Herzblut verbundweit dafür im Einsatz.“

Pastor Dirk Outzen, Vorstandsvorsitzender der DIAKO, ergänzt: „Der Vorstand weiß diese Leistung unserer Belegschaft hoch zu schätzen und dankt ganz herzlich auch allen Mitarbeitenden der anderen Einrichtungen des DIAKO Verbundes für ihr Engagement in den letzten nicht immer einfachen Wochen und Monaten.“

Es hat für die DIAKO oberste Priorität, Mitarbeitenden einrichtungsübergreifend eine sichere Perspektive zu geben, nachdem bereits während des Insolvenzverfahren alles darangesetzt wurde, den Personalabbau auf ein sozialverträgliches Minimum zu reduzieren. 

Zielführend war, neben Maßnahmen zur Erlösoptimierung, Einsparungen durch Neuverhandlungen mit Dienstleistern rund um die nicht-medizinischen Leistungen, wie Reinigung, Verwaltung, Patientenverpflegung und Kooperationspartnern.

Einen wirtschaftlichen Dominoeffekt auf andere Unternehmen des DIAKO-Verbundes, wie er oftmals in krisenbetroffenen Konzernen zu beobachten ist, konnte jedoch verhindert werden. Bei den für den Krankenhausbetrieb benötigten externen Dienstleistungen wird weiterhin auf Synergieeffekte im Verbund gesetzt.

Somit stehen für das DIAKO Krankenhaus alle Zeichen auf Zukunft. Dennoch richtet

Holger Menzel klare Worte in Richtung Berlin: „Wie alle Krankenhäuser deutschlandweit stehen wir weiterhin vor großen Herausforderungen durch stark gestiegene Energiekosten und die Auswirkungen der Inflation. Die Finanzierung der Krankenhäuser ist nach wie vor nicht auskömmlich! Hier benötigen wir auf bundespolitischer Ebene dringend die Weichenstellungen, die es für einen langfristig wirtschaftlichen Krankenhausbetrieb braucht!“

„Mit der nun beginnenden Kampagne unter #DIEDIAKOSINDWIR verfolgen wir gleich mehrere Ziele“, erklären Pastor Dirk Outzen und Holger Menzel. „Wir wollen zeigen, dass die DIAKO ein guter und verlässlicher Arbeitgeber ist. Mit einer digitalen und analogen Recruiting-Offensive, neuer Homepage, gezielter Werbung über Social Media sowie Zeitungsanzeigen wollen wir erreichen, unsere Mitarbeitenden durch die Gewinnung neuer Kolleginnen und Kollegen in ihrem Arbeitsalltag zu entlasten.“

Planung auf Hochtouren: Fortschritte beim Zentralklinikum für Flensburg 

Die Planungen für die Fusion des DIAKO Krankenhauses mit dem Malteser Krankenhaus St. Franziskus-Hospital wurden durch das Insolvenzverfahren nicht gebremst. „Das MALTESER-DIAKO-KLINIKUM kommt!“, bekräftigt Pastor Dirk Outzen. Nach einem positiven Förderbescheid des Landes Schleswig-Holstein sowie dem Kauf des Peelwatt-Grundstücks im Frühjahr startet 2024 die Betriebs- und Organisationsplanung, auf deren Basis der Bau beginnen kann. 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.diako-krankenhaus.de (ab dem 5. Juli). Dort finden Sie auch die FAQ – Fragen und Antworten zum Thema Sanierung sowie Krankenhausbetrieb nach der Insolvenz. 

Pressekontakt

Ole Michel
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0461  812 -2098
Fax 0461  812 -2097
oeffentlichkeit(at)diako.de

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